Die Zeit läuft, Generationen lösen sich zu verschiedenen Aufgaben ab, Erfahrung braucht Innovation und Tradition wieder Behutsamkeit und Mut. Eine Landesausstellung?

Svizra27 sieht sie als Generationenprojekt. Die Landesausstellung ist einmalig auf diesem Planeten. Schweizerisch. Warum braucht die Schweiz eine nächste Landesausstellung? Weil wir sie uns leisten wollen.

 

Landesausstellungen sind ein Spiegel, in dem sich die Schweiz zugleich darstellt und betrachtet. In der Rückschau liefern sie nicht nur ein Abbild des herrschenden Zeitgeists, sondern auch einen lebendigen Ausdruck der Generationen, die sie geprägt haben: Welche Werte bestimmten sie? Welche Ziele verfolgten sie? Was war ihr Selbstbild? Und wie wurden sie von aussen gesehen?

In der heutigen Beschleunigung scheinen diese Generationen rascher aufeinander zu folgen. Und so ist es unser Anliegen, in einer Präsentation wie Svizra27 nicht nur die Generation derer einzubeziehen, die jetzt mitten im Leben stehen, sondern ein ganzes Gefüge von Mentalitäten zu zeigen, die einander im Fluss der Zeitgeschichte folgen.

 

Svizra27 blickt also nicht nur zurück, indem sie ältere Bevölkerungsschichten zu Wort kommen lässt, sie blickt auch voraus: auf die Arbeitsrealitäten, Arbeitswünsche und Arbeitsvisionen kommender Generationen, derjenigen Bevölkerung der Schweiz, die erst im Begriff ist, ins aktive Leben und die Arbeitswelt einzutreten. Denn ihnen gehört die Zukunft. Und wer einen Blick in die Schweiz von morgen werfen will, muss sich öffnen für ihre Perspektiven.

 

Das Umgekehrte gilt allerdings auch: Wer die Gegenwart verstehen will, muss um die Geschichte wissen. Für diese wiederum stehen die älteren Generationen. Wer wissen will, wie es zur heutigen Schweiz kam, sollte ihre Weltsicht kennen.

 

(Quellenangabe: Teile des Textes in diesem Kapitel sind von der Website des EDA’s / Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten)

Generation Z

Jahrgänge 1995 und jünger

Ihnen gehört die Zukunft. Sie prägen die nächsten 50 Jahre in der Schweizer Arbeitswelt. Die eine oder der andere begleitete die Eltern an die Expo.02. Svizra27 gehört vor allem ihnen; denn sie wollen eine nächste Landesausstellung, gemäss der Projektarbeit zu Svizra27 von Studierenden der FHNW Olten.

PDF Projektarbeit FHNW
Generation Y

Jahrgänge 1981 bis 1995

Es handelt sich bei den «Millennials» um die erfahrenen aus der Newcomer-Kategorien Y und Z. Sie übernehmen in der Arbeitswelt und prägen sie. Viele von ihnen waren als junge Erwachsene, Jugendliche oder als Kinder in Begleitung ihrer Eltern an der Expo.02

Generation X

Jahrgänge 1961 bis 1980

Die Nordwestschweiz (AZ Medien) beschrieb 2016 die Generation X als «nicht mehr ganz taufrische Exemplare», welche aber «weiterhin grosses Gewicht haben». Von der Landesausstellung 1964 haben sie später von ihren Eltern erfahren. 2002 waren sie ein Teil der Expo.02

Generation Baby-Boomer

Jahrgänge 1945 bis 1960

Als geburtenstarke Zeit werden die fünfzehn Jahre nach dem zweiten Weltkrieg betitelt. Gegen eine halbe Million Menschen werden bis 2020 pensioniert und hinterlassen Lücken in der Schweizer Arbeitswelt. Die Ältesten unter ihnen waren 1964 in Lausanne an der Landesausstellung dabei.

Generation Z

Jahrgänge 1995 und jünger

Ihnen gehört die Zukunft. Sie prägen die nächsten 50 Jahre in der Schweizer Arbeitswelt. Die eine oder der andere begleitete die Eltern an die Expo.02. Svizra27 gehört vor allem ihnen; denn sie wollen eine nächste Landesausstellung, gemäss der Projektarbeit zu Svizra27 von Studierenden der FHNW Olten.

PDF Projektarbeit FHNW
Generation X

Jahrgänge 1961 bis 1980

Die Nordwestschweiz (AZ Medien) beschrieb 2016 die Generation X als «nicht mehr ganz taufrische Exemplare», welche aber «weiterhin grosses Gewicht haben». Von der Landesausstellung 1964 haben sie später von ihren Eltern erfahren. 2002 waren sie ein Teil der Expo.02

Generation Y

Jahrgänge 1981 bis 1995

Es handelt sich bei den «Millennials» um die erfahrenen aus der Newcomer-Kategorien Y und Z. Sie übernehmen in der Arbeitswelt und prägen sie. Viele von ihnen waren als junge Erwachsene, Jugendliche oder als Kinder in Begleitung ihrer Eltern an der Expo.02

Generation Baby-Boomer

Jahrgänge 1945 bis 1960

Als geburtenstarke Zeit werden die fünfzehn Jahre nach dem zweiten Weltkrieg betitelt. Gegen eine halbe Million Menschen werden bis 2020 pensioniert und hinterlassen Lücken in der Schweizer Arbeitswelt. Die Ältesten unter ihnen waren 1964 in Lausanne an der Landesausstellung dabei.

Die sechste Landesausstellung fand 2002 in der Westschweiz statt. Die Expo.02 war auf vier verschiedenen Standorten am Wasser – sogenannte Arteplages – in Biel, Neuenburg, Yverdon-les-Bains und Murten verteilt. Die Expo.02 legte den Akzent auf eine offene Schweiz und auf ihre Sorge für eine intakte Umwelt und thematisierte das Wasser und das Engagement der Schweiz zur Friedensicherung im Ausland.

Die Landesausstellung von 1964 in Lausanne zeichnete im «Projekt Gulliver» ein futuristisches Bild der Schweiz. Ein Computer lieferte laufend den neuesten Stand einer bei den Ausstellungsbesuchern durchgeführten Umfrage zu den grossen Gegenwartsthemen. In der Zeit des kalten Krieges betonte die Expo in Lausanne aber auch Schweizerische Werte. So zum Beispiel mit einem Pavillon der Armee in Igelform.

Die drei folgenden Ausstellungen (1896 in Genf, 1914 in Bern und 1939 in Zürich) waren geprägt von der Armee und vom Wunsch, die Eigenständigkeit des Landes zu unterstreichen.

 

Insbesondere die Landi 1939 in Zürich stand ganz im Zeichen der Geistigen Landesverteidigung. Ausserdem betonten sie das Schweizer Landleben als wohltuender Kontrast zur Unruhe in der städtischen Industriewelt. Als Mittel dazu diente zum Beispiel ein in natürlicher Grösse am See in Zürich aufgebautes «Schweizer Dorf», das «Landi-Dörfli».

Die erste Landesausstellung fand 1883 in Zürich statt, ihr zentrales Thema war die Bedeutung von Schule und Bildung als Wachstumsfaktor der Wirtschaft.

Die sechste Landesausstellung fand 2002 in der Westschweiz statt. Die Expo.02 war auf vier verschiedenen Standorten am Wasser – sogenannte Arteplages – in Biel, Neuenburg, Yverdon-les-Bains und Murten verteilt. Die Expo.02 legte den Akzent auf eine offene Schweiz und auf ihre Sorge für eine intakte Umwelt und thematisierte das Wasser und das Engagement der Schweiz zur Friedensicherung im Ausland.

Die drei folgenden Ausstellungen (1896 in Genf, 1914 in Bern und 1939 in Zürich) waren geprägt von der Armee und vom Wunsch, die Eigenständigkeit des Landes zu unterstreichen.

 

Insbesondere die Landi 1939 in Zürich stand ganz im Zeichen der Geistigen Landesverteidigung. Ausserdem betonten sie das Schweizer Landleben als wohltuender Kontrast zur Unruhe in der städtischen Industriewelt. Als Mittel dazu diente zum Beispiel ein in natürlicher Grösse am See in Zürich aufgebautes «Schweizer Dorf», das «Landi-Dörfli».

Die Landesausstellung von 1964 in Lausanne zeichnete im «Projekt Gulliver» ein futuristisches Bild der Schweiz. Ein Computer lieferte laufend den neuesten Stand einer bei den Ausstellungsbesuchern durchgeführten Umfrage zu den grossen Gegenwartsthemen. In der Zeit des kalten Krieges betonte die Expo in Lausanne aber auch Schweizerische Werte. So zum Beispiel mit einem Pavillon der Armee in Igelform.

Die erste Landesausstellung fand 1883 in Zürich statt, ihr zentrales Thema war die Bedeutung von Schule und Bildung als Wachstumsfaktor der Wirtschaft.